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| Diese Tour kann man eigentlich nur als „kleinen“ Sonntags-Spaziergang betiteln. Da man aber in einer sehr schönen Umgebung wandert und sich die Erbauer dieses Weges sehr viel Mühe um dessen Erhalt geben, möchte ich diese Tour trotzdem mit aufführen. Ausgangspunkt dieser Wanderung ist der Parkplatz außerhalb von Cochem-Cond in Richtung Valwig. Vom Parkplatz sind es einige Meter bis zum eigentlichen Ausgangspunkt der Tour. Bevor man durch einen Torbogen in die Weinberge des Apolloweges einsteigt, hat man die Möglichkeit sich auf Infotafeln über die Route zu informieren. |
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| Den Namen hat der Weg vom Apollofalter, den man hier häufig antreffen kann. Leider hatten wir auf dieser Tour kein Glück, dafür sahen wir viele Mauereidechsen. Dies war auch das erste Mal das wir unseren Sohn Leon (4 Jahre) bei solch einer Tour dabei hatten. | |||||||||||||
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| Anfangs war ich etwas skeptisch ob er die Tour komplett durchsteht, weil er auf normalen Spaziergängen schnell die Lust verliert. An einigen Abschnitten geht es steil bergauf und gerade dort kam er richtig in Fahrt, da er sich als Bergsteiger fühlte. Am Anfang des Weges gehen wir unterhalb der Brauselay vorbei. Der Blick hinauf ist schon gigantisch, das kommt in den Alpen nicht besser. |
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| Durch die Weinberge Conder Arzlay, - Rosenberg und - Nikolausberg geht es mäßig aber stetig bergauf. Manchmal führt der Weg auch über Treppen hoch und runter durch die Weinberge. | |||||||||||||
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| Nach etwa einer 3/4 Stunde haben wir die Weinberge verlassen und machen Rast an einer Hütte. Hier hat man einen schönen Blick durch das Moseltal. Man hat jetzt ungefähr die Hälfte an Höhe gemeistert. | |||||||||||||
| Nach der Stärkung geht es noch kurz über einen Wirtschaftsweg immer in Richtung Valwig weiter, bevor der Abzweig Mosel-Höhenweg und Brauselay kommt. | |||||||||||||
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| Dieser ist durch zwei Holzschilder gekennzeichnet und ist schnell zu übersehen, da dies nur ein enger Pfad am Wegesrand ist. Hier scheint es, als ob man eine andere Welt betritt. Man befindet sich in einem Wald aus vielen dünnen aber sehr alten Eichen. Der Boden ist mit Moosen und Flechten bedeckt. Hier geht es dann auch stellenweise sehr steil aufwärts. | |||||||||||||
| Aber nach etwa 20 Minuten ist man dann oben und geht entlang dem Moseltal Richtung Brauselay und somit auch wieder in Richtung Cochem. Ein paar Minuten folgen wir dem Moselhöhenweg. Geht man nun einmal nahe an die Talkante, kann man die bizarre Natur der Talwände von oben betrachten. |
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| Aber Vorsicht, ein paar Schritte weiter und man macht einen tierischen Abgang mit schlimmen Folgen. Wir folgen nun der Beschilderung zur Brauselay. Nach einigen Minuten tritt man aus dem „normalen“ Wald heraus und taucht wieder in die bizarre Natur des Moseltals ein. |
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Vorbei an einem Gedenkstein kommt man dann endlich zum Aussichtspunkt hoch über der Mosel auf der Brauselay. Hier hat man einen fantastischen Weitblick durchs Moseltal. Man ist in etwa auf gleicher Höhe mit der Cochemer Burg, wenn es wieder abwärts in Tal geht. Der Weg führt vorbei an einer Kapelle und einem Kreuzweg bevor man oberhalb von Cochem-Cond wieder in die Weinberge eintritt. |
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| Jetzt sind es nur noch wenige Minuten bis man den Ausgangspunkt der Wanderung erreicht hat. Man benötigt für die ganze Strecke etwa 1,5 - 2 Stunden und sie erfordert auch nur ein wenig Grundkondition für die steileren Abschnitte.
Alles in allem ein netter „kleiner“ Sonntags-Spaziergang. |
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